Forschungswerkstatt Protest. Fridays for Future & Umweltaktivismus in Wien

©Photo: Clemens Bohl & Otto Ilchmann

©Photo: Clemens Bohl & Otto Ilchmann

 Anlässlich der globalen Klimakrise entstehen weltweit und so auch in Wien Proteste für Klimagerechtigkeit. Die Friday for Future Proteste fordern eine sozial verantwortliche und ökologisch gerechte Umweltschutzpolitik in Übereinstimmung mit den Pariser Klimaabkommen. Nach Vorbild der 16-jähringen Schülerin Greta Thunberg ruft Fridays for Future, sowohl jede Woche Freitag durch das "streikende Klassenzimmer" als auch zu den Klimaaktionstagen zum Protest auf. Auch die Aktivist*innen des Klimacamps sowie viele weitere zivilgesellschaftliche Akteure setzen sich für eine sozial und ökologisch gerechte Zukunft und für ein "gutes Leben" für alle ein. Wir erleben somit eine Vielzahl und Vielfalt an Mobilisierung, welche Klimagerechtigkeit in ihren Mittelpunkt stellt. Die Forschungswerkstatt setzt hier an und analysiert Motive, Einstellungen und Zukunftsvorstellungen der Aktivist*innen ebenso wie ihre Strategien und Kooperationen für eine klimagerechte Zukunft.

Unter Verwendung variierender sozialwissenschaftlicher Methoden forschen wir als Kollektiv von Studierenden und Dozent*innen (unter der Leitung von Antje Daniel). Wir verfolgen einen Mixed-Method Approach, bestehend aus einer Fragebogenumfrage, Kurz- und Leitfadeninterviews, informellen Gesprächen, Mappings oder teilnehmenden Beobachtungen. Es soll ein möglichst breites Spektrum an Aktivitäten und Akteur*innen erfasst werden, um der Komplexität der gegenwärtigen Phänomene gerecht zu werden und eine intersektionale Perspektive auf die Protestgeschehnisse zu ermöglichen.

Mitglieder der "Forschungswerkstatt Protest":

Jana Binder, Clemens Bohl, Barbara Braunhuber, Antje Daniel, Anna Deutschmann, Denise Glässer, Lena Gruber, Anne Hampp, Kathi Hofer, Otto Ilchmann, Lemonia Lange, Annette Stolz, Nora Karim und Andreas Wingender.