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ConnectIEM - Studie zur Bekämpfung digitaler Ausgrenzung

Maren Borkert | Publikationen | VitaForschungsprojekte

 

Die Studie mit dem Acronym ConnectIEM untersucht, wie EinwanderInnen in der Europäischen Union Informations-und Kommunikationstechnologien (IKT) im Alltag nutzen - und welche Auswirkungen der Gebrauch dieser Technologien auf ihre soziale, wirtschaftliche und kulturelle Integration hat. Mit IKT sind alle Arten von digitalen Geräten und Anwendungen (Internet, soziale Netzwerke, Mobiltelefone usw.) gemeint.
Die Studie verfolgt vier Hauptziele:

  1. Zum ersten Mal statistisch repräsentative und international vergleichbare Daten zur digitalen Inklusion von EinwanderInnen, d.h. MigrantInnen der so genannten ersten und zweiten Generation sowie ethnischen Minderheiten aus acht EU-Mitgliedsstaaten (Großbritannien,    Irland, Italien, Lettland, Niederlande, Österreich, Spanien  und der Tschechischen Republik) zu sammeln, die Bezug nehmen auf Integrationsbedürfnisse von EinwanderInnen und deren Auswirkungen auf Gesellschaft;
  2. Schlüsselfaktoren (wie individuelle demographische, sozio-ökonomische und kulturelle Merkmale, Migrationsphasen und –projekte, institutionelle und kontextuelle Aspekte) zu identifizieren, die sich sowohl auf Dimensionen und Muster digitaler Inklusion als auch auf die soziale und wirtschaftliche Integration auswirken können;
  3. Politisch-orientierte Empfehlungen zur Förderung der Integration von EinwanderInnen durch den Gebrauch von IKT zu entwickeln;
  4. eine Methode zu entwickeln, zu testen und zu dokumentieren , die sich für quantitative Studien mit Fokus auf die digitale Inklusion und Integration von EinwanderInnen in länderübergreifender Perspektive eignet.

Projektdauer: 1.4.2011 – 30.4.2012

Koordination/Förderung: Dieses Forschungsprojekt wird vom Interdisziplinärem Internet Institut (IN3) an der Offenen Universität von Katalonien (UOC) in Barcelona, Spanien, und der Forschungsgruppe zu Technologie und Sozialem Wandel (Tascha) der Universität Washington, USA, umgesetzt und von der Europäischen Kommission - dem Joint Research Center, Institute for Prospective Technological Studies (JRC-IPTS) und der Generaldirektion Informationsgesellschaft und Medien (DG INFSO) – gefördert.

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