Über In[ter]ventions


Die Idee zu dieser Plattform entstand im Rahmen von Gesprächen unter Studierenden der Internationalen Entwicklung rund um die Frage “Über welches Thema schreibe ich meine Masterarbeit?”. Neben der Herausforderung ein Thema zu finden, das machbar und interessant zu sein scheint, haben viele Studierende zusätzlich den Wunsch eine Masterarbeit zu schreiben, die nicht nur dem Abschluss und dem eigenen Interesse dient, sondern darüber hinaus auch für die Praxis relevant ist.  

Hier setzt die Plattform als Schnittstelle an, denn Themen zu denen Kooperationspartner*innen (NGOs, Initiativen, Organisationen usw.) gerne mehr in Erfahrung bringen würden, können von Studierenden im Rahmen einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung kritisch bearbeitet werden. Für Kooperationspartner*innen wiederum ergibt sich der Vorteil daraus, dass Themen, die für die eigene Arbeit wichtig sind, bearbeitet werden können, obwohl dies aufgrund von finanziellen, personellen, organisationalen Kapazitäten manchmal nicht der Fall ist. 

Zu Beginn des Projektes übernimmt das Team die Steuerung der Themen (die hochgeladen werden) und den Erstkontakt mit den Studierenden (die an den Themen interessiert sind), um den Prozess evaluieren und steuern zu können.

Die Plattform ist eine Aktion von Studierenden für Studierende um mit praxisrelevanten Themenstellungen die Suche nach einem Masterarbeitsthema zu erleichtern.

In Kooperation mit dem Institut für Internationale Entwicklung und den Organisationen unserer Partner*innen werden hier Themen, die wie der Name bereits sagt, “inventive” und “intervening” sind generiert.

 

Die Entstehungsgeschichte von In[ter]ventions

Die Plattform ist nicht das erste Projekt, das unter dem Titel In[ter]ventions läuft. 2015 fand sich eine Gruppe Studierender aus dem Umfeld der Internationalen Entwicklung zusammen, welche das Ziel verfolgte, die (innovative) wissenschaftliche Inhalte von Studierenden sichtbar zu machen.Seminararbeiten sollten nicht mehr nur für die Benotung und anschließend den Dateiordner geschrieben werden, sondern Raum erhalten, diskutiert werden und letztlich eine Intervention im akademischen Betrieb darstellen.

Dieser Ansatz mündete in der Organisation einer Studienkonferenz, vom 11.-13. März 2016 in Wien.  An dieser Konferenz nahmen über 150 Studierende aus Wien, Graz, Linz, Salzburg und Innsbruck, aber auch Passau, Marburg, Berlin und Oxford teil. In über 25 Sessions, Workshops, Präsentation und Performances wurden Projekte, Inhalte und Gedanken zur Diskussion gestellt.

Die Idee In[ter]ventions wurde im Anschluss an die Konferenz in regelmäßigen Treffen weitergetragen. Ein erstes Folgeprojekt stellte die Veröffentlichung einer Spezial-Ausgabe des Heftes Paradigmata dar, welches von Teilnehmer*innen der Konferenz gestaltet wurde. 2017 trug schließlich das studentische Vorprogramm der 7.österreichischen Entwicklungstagung in Graz den Namen ZeitRaum In[ter]ventions. Erneut wurden Inhalte von Studierenden sichtbar gemacht und zehn verschiedene Beiträge von Studierenden rund um das Thema sozialökologische Transformation diskutiert.

Im Rahmen dieser Tagung entstand auch die Idee zu dieser Plattform. So wie die vorangegangenen Projekte von In[ter]ventions stellt sie eine Aktion von Studierenden für Studierende dar und versucht mit praxisrelevanten Themenstellungen die Suche nach einem Masterarbeitsthema zu erleichtern. Es lag somit Nahe, den Namen weiterzutragen und die Idee weiterleben zu lassen. Deshalb haben wir Rosi, Arvid, Joschka und Kathi, uns als Gründer*innen in Absprache mit den Namengeber*innen der Studienkonferenz dazu entschieden den Namen In[ter]ventions auch für dieses Projekt weiterzutragen.