Österreichische Entwicklungszusammenarbeit/Österreich und die ODA- Quote

zur politischen Ökonomie der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit


Inhaltliche Beschreibung

Ziel der Arbeit ist eine Analyse der politischen Ökonomie der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit von 1995(EU Beitritt Österreichs zur EU)bis zur Gegenwart - Eskönnte auch schon im Jahr 1970 angesetzt werden.

Dabei soll entlang der österreichischen ODA-Quote aufgearbeitet werden, warum Österreich die bei der UN Generalversammlung 1970 vereinbarten o,7% des BSP als ODA zu leisten, nicht ernsthaft verfolgt hat.

Meist wird als Erklärung der „fehlende politische Wille“ oder die geringe Relevanz von EZA und Entwicklungspolitik als Begründung dafür angegeben, das Österreich im Bereich der ODA die internationalen Ziele nicht umgesetzt hat. Diese Betrachtung verbleibt aber an der Oberfläche.

Daher sind Forschungsfragen zu entwickeln, deren Beantwortung erklären, warum die österreichische Politik – entgegen der vielen Ankündigungen und Verpflichtungen auf verschiedenen Ebenen –weit hinter den Zielen zurückbleiben konnte.

 

Methodisches Vorgehen

  • Aufarbeitung der Zusagen zum ODA Ziel in öffentlichen Dokumenten, Parlamentarische Beschlüsse, Entschließungsanträge
  • Analyse der DAC Peer Reviews
  • Stakeholderanalyse in Österreich

 

Voraussetzung/ Wünschenswerte Bedingungen

Die Verfasser*in sollte motiviert sein, sich in das beschriebene Themenfeld einzuarbeiten. Weiterhin ist es hilfreich, sich bereits mit den genannten Methoden auszukennen, bzw. die Lust mitzubringen sich in diese Verfahren einzuarbeiten und sie anzuwend

 

Gewünschte Fertigstellung

Es ist vorerst kein gewünschter Zeitpunkt zur Fertigstellung vorgesehen. Die Bearbeitungsdauer obliegt somit der/dem Studierenden.

 

Kooperationspartner

Dr. Michael Obrovsky
Stellvertretende Gesamtleitung der Österreichischen Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung (ÖFSE)