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Bodies_gender_sexIE

Sexualität(en) im Entwicklungskontext: Forschungsergebnisse und Perspektiven

Die arge_bodies_gender_sex (Forschungsgruppe Körperpolitiken, Gender, Sexualitäten) befasst sich mit Sexualitäten, Körpern und Geschlechtern als Handlungsfeld der Entwicklungszusammenarbeit (EZA) und als Thema von Entwicklungskritik. Es geht uns um Fragen der nicht-heteronormativen Identifikationen und um sexuelle Menschenrechte, um FGM/FCM und um Sexarbeit, um HIV-Präventionspolitik und um Strategien gegen sexualisierte Gewalt. Wir wollen erkunden, inwiefern feministische, queere, postkoloniale und andere Thematisierungen von Körper/Sex/Geschlecht/Begehren für Development Studies relevant sind (und umgekehrt). Durchgängig legen wir einen Schwerpunkt auf Zentrismuskritik und arbeiten mit bzw. an nicht-eurozentrischen Körperkonzepten und eurozentrismuskritischen Zugängen zu Sex/Gender-Systemen. Zu unserem Forschungsfeld gehören die Praxen von gender- und sexualpolitischen Initiativen, Bewegungen, Vernetzungen in globaler und EZA-Perspektive. Ebenso gehören analytische Begriffe dazu wie etwa „sexuelle Diaspora“, „political economy of sex“, „(post)colonial desire“, „queering development“; schließlich die Kritik an binären Oppositionen in Entwicklungsperspektive wie beispielsweise „krank/gesund“, „verstümmelt/heil“, „schmutzig/sauber“, „zu entwickelnd/entwickelt“ … oder auch ganz einfach (?) das alte neue Thema Gender in/und Entwicklung.

Der theoretische Rahmen der arge_bodies_gender_sex umfasst in erster Linie feministische und postkoloniale Ansätze, soll aber offen bleiben für weitere und andere theoretische Selbstverständnisse.

Zielsetzungen der arge_bodies_gender_sex:

  • Körperpolitiken, Sexualitäten und „Gender“ als relevantes Themenfeld der Entwicklungsforschung und der IE sichtbar halten, Diskussionen und Kontroversen dazu voranbringen;
  • Anstoß geben für Forschungskooperationen und Publikationen (geplant ist ein JEP 2012); internationale Vernetzung, internationaler Austausch mit Forschungs- und Arbeitszusammenhängen in diesem Themenbereich (insbesondere mit dem Sexuality and Development Programme des IDS und seinen Partner_innen);
  • laufender Austausch mit österreichischen Initativen und Projekten in diesem Themenbereich;
  • Konzeption von Workshops und Jours fixes an der IE zum Thema.

Wir arbeiten seit dem Sommersemester 2011 miteinander und haben die Gruppe derzeit geschlossen; für „Neue“ sind wir voraussichtlich ab Herbst
2012 wieder offen.

 

Kontakt: Hanna Hacker

Institut für
Internationale Entwicklung
Universität Wien

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