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Rassismus im Entwicklungskontext

  • Forschungsseminar „Rassismus und Entwicklung“ (Bea Gomes, 2016)

Das Seminar verortet Rassismus im Entwicklungskontext sowohl als Gegenstand der development studies als auch als Analysekategorie. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit ungleichheitsgenerierende Kategorien, Vorstellungen und Begrifflichkeiten, diskursive und visuelle Repräsentationen sowie thematische Schwerpunktsetzungen - u.a. Naturalisierung von Armut, Sicherheit, Gesundheit, Umwelt, Entwicklungszusammenarbeit).

 

  • Forschungsseminar „Rassismus und Transnationalisierung“ (Bea Gomes, 2015)

Das IE-Forschungsseminar „Rassismus und Transnationalisierung“ verbindet die kritische Rassismusforschung und Transnationalisierungsforschung. Im Laufe von zwei Semester haben sich die Studierenden mit der Frage nach dem „place of race“ in der Konstituierung transnationaler Räume im Zusammenhang mit linguistischem Rassismus, racialized knowledge, Ingroup- und Identitätsk-onstruktionen, belonging, „Integration“ sowie intersektioneller Diskriminierung auseinandergesetzt.

 

  • Forschungsgruppe Rassismus und Entwicklungszusammenarbeit (Clemens Pfeffer, 2011 - 2013)

LESEKREIS: Julia Stranner, Bente Gießelmann, Andrea Kremser, Hanna Stepanik, Isabelle Schützenberger und Clemens Pfeffer.

WORKSHOP ZUM THEMA „RASSISMUS UNDENTWICKLUNGS-ZUSAMMENARBEIT“ (2011, TAGUNG DES INSTITUTS FÜR INTERNATIONALE ENTWICKLUNG)

In dem Workshop zum Thema „Rassismus und Entwicklungszusammenarbeit“ wurden rassialisierende Diskurse und Repräsentationen in der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit näher unter die Lupe genommen.

Die OrganisatorInnen der Forschungsgruppe „Rassismus und EZA“ identifizierten drei Felder der wissenschaftlichen Auseinandersetzung, die dann unter Beteiligung internationaler Gäste wie Uma Kothari und Joseph Hodge am Beispiel Österreichs diskutiert wurden: Spendenwerbung und Öffentlichkeitsarbeit, Fair Trade und Kontaktsituationen zwischen österreichischen Entwicklungs-expertInnen und EmpfängerInnen. Neben der Diskussion um die Legitimation rassialisierender Spendenwerbungen und ihrem gesellschaftspolitischen Einfluss wurden aktuelle Tendenzen der Re-Exotisierung von ProduzentInnen und Anbauregionen in Fairtrade Kampagnen analysiert. Der Schwerpunkt der dritten Themendiskussion drehte sich dann um rassialisierende Argumentationsmuster zur Rechtfertigung entwicklungspolitischer Interventionen in anonymisierten Erfahrungsberichten österreichischer EntwicklungsarbeiterInnen.

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Internationale Entwicklung
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